Streuobst


Pressath. (dwu) Mitglieder der kommunalen Agenda 21 nutzten die milden Herbsttage, um die vor einem Jahr beschlossene Streuobstwiese auf einem städtischen Grundstück an der Winterleitenstraße anzulegen. Gepflanzt wurden fünf verschiedene Apfel-, zwei Birn und ein Mirabellenbaum, alles alte ortstypische Sorten als Hochstämme. Von den Kosten für die Bäume mit Wühlmaus- und Verbissschutz von 440 Euro kommen 70 Prozent aus Fördermitteln der EU, ausserdem konnte sich der Arbeitskreis der Agenda über eine großzügige Spende der Sparkasse freuen.

Mathilde Müllner von der Verwaltung des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald beim Landratsamt Neustadt/WN hatte die Planung übernommen und auch für die Fördermittel der EU gesorgt. Da Mitarbeiter des städtischen Bauhofes bereits mit einem kleinen Bagger die Pflanzlöcher ausgehoben hatten, konnte sofort mit der Pflanzung begonnen werden. Nach nur vier Stunden war die Arbeit erledigt, die Freiwilligen konnten sich der Brotzeit widmen, die Agenda-Sprecher Richard Stangl spendiert hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Pressath sorgte später noch dafür, dass die jungen Bäumchen gut eingewässert werden.
In den folgenden Jahren muss die Wiese regelmäßig gemäht werden, die Bäume geschnitten, um optimal zu wachsen. Hier will der Obst- und Gartenbauverein ebenso hilfreich zur Seite stehen wie bei der Anlage des kleinen Streuobstbestandes.

Pressath, 20.11.06
gez. Dieter Wutzer

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